Bindetechniken

Je nach Produkt, Zweck und Auflage eignen sich unterschiedliche Bindungen. 

Klammerheftung
Die Klammerheftung ist für Broschüren, wie z.B. Imagebroschüren und Hefte eine gängige Bindungsart. Zwei dünne Metallklammern am Broschürenrücken halten die Seiten zusammen und geben der Broschüre Stabilität. Ein Umschlag sorgt zusätzlich für Beständigkeit, denn gerade die Variante mit Klammerheftung wird meist langfristig und häufig benutzt.

Ringösenheftung
Die Bindung ist zum einen robust und haltbar und zum anderen lassen sich Ihre Broschüren durch die angebrachten Ringösen einfach und bequem abheften. Sie sind somit bestens geeignet für Seminarunterlagen, Geschäftsberichte und vieles mehr.

Spiralbindung
Mit einer Spiralbindung erzielen Sie maximale Flexibilität für Ihre Unterlagen. Sie können mit dieser Form der Bindung ein buchähnliches Produkt gestalten, das dennoch den Charakter einer Broschüre behält. Alle Seiten bei Produkten mit Spiralbindungen lassen sich vollständig umklappen, ohne Falze oder Knicke zu erzeugen. 
Zum Nachschlagen eignen sich Broschüren mit Spiralbindung hervorragend. Die stabile Draht- oder Kunststofffassung hält stärkere Blätter ebenso zusammen wie klassisches Kopier- und Druckpapier in 80g/m². Die Spiralen sind in verschiedenen Farben, Materialien und Grössen erhältlich.

Klebebindung/Softcover
Die Klebebindung - auch Lumbeck genannt - bezeichnet die Bindung von einzelnen Blättern mittels Kleber bzw.  Leim am Rücken. Je nach Umfang und Papier kann der Rücken wenige Millimeter bis einige Zentimeter breit sein. 
Ein Druckprodukt mit Klebebindung wirkt hochwertiger als eines mit Klammerheftung. Sie eignet sich auch bestens für Objekte mit vielen Inhaltsseiten. Für bundüberlaufende Elemente, also Bilder oder Grafiken, die über den Bund laufen, ist diese Bindung nur bedingt geeignet. Aufgrund des Klammereffekts der Klebebindung kann es sein, dass wichtige Elemente im Bund verschwinden oder der Übergang nicht zu 100% genau ist. Das Umschlagpapier kann bis zu 300g/m2 stark sein.